Freitag, 9. Juni 2017

aktuelles aus dem Monat Juni 2017

 
in den Sommerferien besuche ich meine Kinder in Eggenfelden und bleibe zwei Monate dort
 
Hinreise am 17.7.2017
 Rückreise am 18.9.2017
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wenn man eine unberechtigte Inkassoaufforderung bekommt sollte man wie folgt reagieren !

Fax  Nummer : xxxxxx
Aktenzeichen : xxxxxx

Wertes Inkasso.
Meine spontane RATENBEREITSCHAFT erfolgt ohne Anerkennen einer Rechtspflicht, ich behalte mir eine ZURÜCKNAHME vor. 
Sie werden mir unverzüglich vorlegen: 
Sämtliche Informationen gemäß §11a RDG , insbesondere Details zum Vertragsschluss, zur Bestellung usw., Vollmacht im Original, Forderungsaufstellung im Detail, Rechnung und Mahnung in Kopie, Zustellnachweis von Rechnung und Mahnung. 
Sie haben hierfür 7 Tage Zeit. 
Ich untersage ansonsten die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien.



Berlin DATUM
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RDG bedeutet Verbraucherschutz 
(Rechtsdienstleistungsgesetz - RDG)
hier eine Videoerklärung :
VIDEO anclicken
Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (Rechtsdienstleistungsgesetz - RDG)

§ 11a Darlegungs- und Informationspflichten bei Inkassodienstleistungen

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     § 11 a Abs. 1  im Wortlaut

Der Rechtsanwalt, der Inkassodienstleistungen erbringt, muss, wenn er eine Forderung gegenüber einer Privatperson geltend macht, mit der ersten Geltendmachung folgende Informationen klar und verständlich übermitteln:
    1. den Namen oder die Firma seines Auftraggebers,
    2. den Forderungsgrund, bei Verträgen unter konkreter Darlegung des Vertragsgegenstands und des Datums des Vertragsschlusses,
    3. wenn Zinsen geltend gemacht werden, eine Zinsberechnung unter Darlegung der zu verzinsenden Forderung, des Zinssatzes und des Zeitraums, für den die Zinsen berechnet werden,
    4. wenn ein Zinssatz über dem gesetzlichen Verzugszinssatz geltend gemacht wird, einen gesonderten Hinweis hierauf und die Angabe, aufgrund welcher Umstände der erhöhte Zinssatz gefordert wird,
    5. wenn eine Inkassovergütung oder sonstige Inkassokosten geltend gemacht werden, Angaben zu deren Art, Höhe und Entstehungsgrund,
    6. wenn mit der Inkassovergütung Umsatzsteuerbeträge geltend gemacht werden, eine Erklärung, dass der Auftraggeber diese Beträge nicht als Vorsteuer abziehen kann. 

Auf Anfrage hat der Rechtsanwalt der Privatperson folgende Informationen ergänzend mitzuteilen:
    1. eine ladungsfähige Anschrift seines Auftraggebers, wenn nicht dargelegt wird, dass dadurch schutzwürdige Interessen des Auftraggebers beeinträchtigt werden,
    2. den Namen oder die Firma desjenigen, in dessen Person die Forderung entstanden ist,
    3. bei Verträgen die wesentlichen Umstände des Vertragsschlusses.
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dies alles gilt nur für unberechtigte Forderungen !!!